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Die Schwedensteine  

Blick vom Turm um 1970

Raubachs Landhaus

historische Bilder  Fotostudio Kahle Pulsnitz




Sie werden sich fragen, wie der Berg zu seinem Namen gekommen ist.

Auf den Landkarten des 19. Jahrhunderts wird er als Gickelsberg ( gicken = gucken, spähen) bezeichnet.

In welcher Beziehung steht der Berg nun zu den Schweden? Der Name Schwedenstein hat sich seit 1832 eingebürgert, als hier eine Gedenkfeier zum 200. Todestag des legendären Schwedenkönigs Gustav Adolf (gestorben während des 30-jährigen Krieges) veranstaltet wurde.

Eine Legende erzählt auch, dass auf den Feldern in der Nähe des Berggipfels

schwedisches Geld gefunden wurde, welches von den schwedischen Truppen stammte, die im Jahre 1706 hier lagerten.

Auf dem Gipfelstein wurde die Inschrift Gustav Adolf Rex 1632 eingemeißelt.

Anlässlich des 300. Jahrestages des Religionsfriedens von 1555 wurde der Name des Pulsnitzer Pfarrers Weißenborn und die Jahreszahl 1855 eingeschlagen.

Weiterhin sind die Jahreszahlen 1674 und 1763, sowie die Initialen C.K.O., welche durch lateinische Kreuze getrennt sind, zu sehen.

Die geheimnisumwitterte Felsengruppe ist der eigentliche Schwedenstein.Gleich daneben steht ein Granitblock als schlichter Gedenkstein für fünf

bekannte Lausitzer Persönlichkeiten.

B. Ziegenbalg

E. Rietschel

J. Kühn

G. E. Lessing

J. G. Fichte

(1682 - 1719) Missionar

(1804 - 1861) Bildhauer

(1825 - 1910) Landwirtschaftswissenschafltler

(1729 - 1781) Dichter

(1762 - 1815) Philosoph

Pulsnitz

Pulsnitz

Pulsnitz

Kamenz

Rammenau